Reise durch den Alltag

Eigentlich sollte man seinen Alltag so planen, wie eine Reise. Wenn man auf Reisen ist, vor allem dann, wenn man (nahezu) jeden Tag weiterreist, wie ich mit dem Fahrrad, ist man gezwungen, sich ständig Gedanken zu machen: über die Route, die Übernachtung, ob man jemanden besucht, was man sich in der nächsten Stadt anschauen wird etc. Dadurch wird es nie langweilig. Es gibt keinen Alltag. Denn jeder Tag ist anders. Jeder Tag hat etwas Neues zu bieten.

Wenn man jedoch zuhause ist, hat man den Alltag: Die Tage habe meist eine Struktur, die man schon vor längerer Zeit festgelegt hat. Sie hat sich eingefahren, sagt man machmal. Oft hat sie sich einfach so ergeben, ohne dass man es groß geplant hätte. Meistens sind die Tage dadurch schon vorstrukturiert, dass man einer Arbeit nachgeht. Arbeit im Sinne von Erwerbsarbeit. Man muss ins Büro oder so. Die Zeit davor und danach, kann man ein bisschen frei gestalten. Je nachdem, wie viel Freizeit bleibt und ob nicht auch diese mit Fixterminen belegt ist – Fitnesskurse oder andere Kurse, Weiterbildungen…

Diese Ausnahme, wie ich sie gerade habe, gibt es selten: Ich bin zuhause und hab doch nichts fixes vor. Nichts, was meinen Alltag strukturiert. Und in diesen Situationen läuft man Gefahr, dem Alltag freie Hand zu lassen. Man lässt sich treiben (was natürlich manchmal gut sein kann), vergisst, dass doch jeder Tag das Potential hätte ziemlich einmalig zu sein. Ich muss mich daran erinnern, dass ich meine „Reise durch den Alltag“ genau so aufmerksam planen könnte, wie ein eine Reise über Felder und Wiesen, durch Wälder und Städte und dass ich zuhause, genau so wie unterwegs, jeden Tag etwas neues erleben könnte – wenn ich dies einplane.

Ich will es versuchen. Doch vielleicht ist diese Reise durch den Alltag sogar schwieriger als die andere, die „normale“ Reise.

Das Bild zeigt das Schaufenster eines Weinlokals in Brügge.

Scheiß auf die Trends

Es ist alles ein verdammter Trend. Alles.

Bio-Produkte, ökologisch leben, Fair-Trade, Fahrradfahren, ja Reisen, sowieso, Nachhaltigkeit… Sogar Ernährungsgewohnheiten. Viel Fleisch, kein Fleisch, Vegetarier, Veganer, Glutenfrei (oftmals, nicht immer), ohne Zucker, bla. bla. Die Art der Kindererziehung. Alles.

Es nervt mich manchmal. Oft. Warum kann man nicht einfach etwas so machen, wie man wirklich glaubt, dass es richtig ist? Ohne diesen ganzen Trend drum-herum.

Kann man sich vor Trends überhaupt selbst schützen? Kann man überhaupt ausschließen, dass man selbst etwas macht, nur weil es zum Trend geworden ist?

Habe ich die Reise unternommen, weil ich das Gefühl hatte, Reisen, das muss toll sein – jeder macht es, jeder sagt, es wäre toll, es muss toll sein – mach’ ich es auch? Manchmal kommt es mir so vor. Vielleicht war das der Grund. Vielleicht wäre ich auch sonst gerne gereist. Verdammt, ich kann es nicht mehr auseinander halten!

Reisen ist auch toll. Aber es ist zum Beispiel nicht unbedingt für mich gut, über längere Zeit zu reisen. Und alleine Reisen wird auch oft als besonders gut für die „Selbsterkenntnis“ angepriesen. Für manche vielleicht. Ich habe nicht unbedingt unglaubliche Dinge über mich erfahren. Außer vielleicht, dass ich Reisen nicht so toll finde, wie andere. Und dass sich immer etwas ergibt, dass man sich immer auf sich selbst verlassen können sollte. Aber das wusste ich irgendwie schon vorher.

Ist also alles ein verdammter Trend?
Vorsatz an mich selbst: Bewusst auf Trends scheißen.

Nachtrag, nachdem ich diesen Text gestern geschrieben habe und alles jeden Tag in neuem Licht erscheint: Die Reise hat mich nicht weiser gemacht, hat nichts zutage gebracht, das ich nicht irgendwie schon vorher wusste. Aber sie hat einiges klarer gemacht. Manches hat sich besser herauskristalisiert, was ohne die Reise vielleicht nicht so klar in Erscheinung getreten wäre. Vielleicht mehr dazu, ein andermal.

Wie man die Erfüllung im Leben findet

Heute habe ich wieder eine dieser E-Mails bekommen, einen Newsletter, den ich einmal abonniert habe, einen der vielen Newsletter, die Werbung für einen Kurs/ Onlinekurs/ Seminar/ Retreat etc. machen, wo man lernen kann „wie man davon lebt, das zu tun, was man liebt im Leben“. Aus Interesse, weil es mich wohl irgendwie tangiert, irgendwo eine Saite klingen lässt, habe ich über die letzten paar Jahre mehrere dieser Homepages besucht und diverse Newsletter abonniert. Doch besonders in den letzten paar Monaten fällt mir verstärkt auf: das Internet ist voll damit. Voll von Leuten, die darin ihre „Nische“ gefunden haben, anderen Leuten beizubringen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Und der Markt dafür ist offenbar da, denn nicht wenige Menschen leben ganz gut von dieser Idee. „Wie erstelle ich einen erfolgreichen Blog?“ „Wie baue ich ein erfolgreiches Onlinebusiness auf?“ „Wie kann auch ich zum digitalen Nomaden werden und von überall aus arbeiten?“ – das ganze verdammte Internet ist voll damit. Die Bücher darüber verkaufen sich wohl auch wie warme Semmeln (wie man in Österreich so schön sagt) und die Online-Kurse werden für mehrere Hundert Euro angeboten. Alles unter 180 € gilt da schon als „Schnäppchen“. Ich könnte einige Beispiele solcher Seiten nennen, doch ich erspare mir das jetzt. Wen’s interessiert, kann ja googeln.

Ich bezweifele nicht grundsätzlich die ehrlichen Absichten solcher Angebote, doch inzwischen denke ich mir immer wieder, „da ist doch der Wurm drinnen“. Denn es kann ja am Ende nicht jeder, so wie diese Anbieter, die ja meistens ihre Tätigkeit als „Berater“ als Haupterfolg aufzuweisen haben, wiederum Berater werden, um wiederum andere zu beraten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen.

Und warum ist der Markt dafür überhaupt da? Warum gibt es so verdammt viele Menschen, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen? Es sind bei weitem nicht nur Menschen um die 30. Es sind nicht wenige dabei, die ein finanziell erfolgreiches Leben aufweisen können, die Ehen, Kinder, Häuser, Autos, Boote und weiß der Kuckuck, was noch alles, vorzuweisen haben. Und dann gehen sie auf eines dieser Seminare in ein Luxushotel für leicht mehrere Tausend Euro (für eine Woche) um von anderen „erfolgreichen“ Leuten zu lernen, wie sie endlich das finden, was sie glücklich macht. Manchmal denke ich mir es ist lächerlich. Es ist wirklich so lachhaft, dass wir alle immer noch so verzweifelt nach dem Sinn des Lebens suchen. Nach Erfüllung. Und anstatt es einfach selbst so zu machen, wie man glaubt, dass es richtig ist, glaubt man, man muss Kurse kaufen, Seminare buchen, Geld ausgeben. Mehr. Mehr. Ist das nicht schon wieder das, wovon man eigentlich weg will?

Eines dieser Seminarangebote lautet „Do What You Love Retreat“. Und es kostet regulär 990 €, nur der Kurs, plus Unterkunft für eine Woche, plus An- und Abreise, plus Mahlzeiten. Bezahlt wird das Ganze dann mit „Do What I Hate“-Money, oder was? Klar, es liegt mir nicht einmal ganz fern, an so etwas teilzunehmen. Ich kenne die zwei, die das Seminar halten und denke gar nicht schlecht über beide. Doch trotzdem – knappe 2000 € aus Geld, das man ja mit etwas erwirtschaftet hat, das man gar nicht gern gemacht hat (sonst wäre ja die Teilnahme an so einem Kurs ja überflüssig, versteht sich von selbst). Das ist dann schon etwas viel.

Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob ich den Anbietern dieser „Dienste“ das ganze überhaupt glauben soll. Sind sie wirklich so viel glücklicher, als andere? Oder ist das nicht einfach nur ihr Business, das ganze so darzustellen? Denn wenn sie nicht wesentlich glücklicher wären, hätten sie ja nichts anzubieten, was man von ihnen lernen könnte. Oder sie könnten es zumindest nicht so anpreisen. Klar, jeder hat etwas zu bieten – von jedem kann man etwas lernen, aber ein echtes Business wäre es vielleicht nicht mehr.

Wahrscheinlich ist die Antwort einfach zu simpel, um sie zu glauben. Wenn man machen will, was man liebt, sollte man einfach damit beginnen, mehr von dem zu machen, was man mag und weniger von dem, was man nicht mag. Aber dafür kann man nicht 1000 € verlangen…

Oder ist das alles ein verdammter TREND?

Gedanken in Brüssel

Während ich hier durch das verregnete und graue Brüssel schlendere, in Auslagen voller Bonbons, Pralinen und andere kunstvolle Süßspeisen schaue, die Häuserfassaden bestaune, oder auch schon mal über die eine oder andere Hässlichkeit den Kopf schüttle, driften meine Gedanken manchmal weg. Mir fallen zum Beispiel immer wieder Situationen aus meinen Begegnungen und Gesprächen von der Reise ein – deshalb möchte ich diesen Eintrag über eben diese Begegnungen machen. So viele neue Orte, Plätze, Gebäude und Denkmäler man auch sieht, am Ende sind die Menschen, die Begegnungen gleichsam die Würze, die das Reisen so besonders machen. Ohne sie wäre meine Reise wie ein Gericht ohne Salz und ohne Gewürze.

Hier in Brüssel wohne ich bei einer Bekanntschaft, die ich während der Reise gemacht habe. Wie ich damals geschrieben habe, hat es sich in Würzburg ergeben, dass ich bei dem Warmshowers-Gastgeber eine Frau, ca. in meinem Alter, kennengelernt habe, die quasi den gleichen Weg hatte wie ich. Ebenfalls mit dem Fahrrad, fuhr sie nach Brüssel zu ihrem Freund. Sie allerdings etwas schneller als ich – mit einem Rennrad. Trotzdem haben wir uns 2 Tage lang den Weg „geteilt“ und fuhren oft nebeneinander, oft hintereinander, plaudernd oder schweigend. Dora trainiert für den Triatlon und ihr Freund baut Rennräder zusammen, als Hobby. Denn eigentlich arbeitet er in Brüssel im IT-Bereich. Sie fuhr den Weg von Budapest nach Brüssel in 13 Tagen und kam fast eine Woche vor mir hier an. Ich machte derweil in Frankfurt, Mainz und Aachen längere Zwischenstopps. Bevor sich unsere Wege trennten, sagte sie mir, ich sollte mich unbedingt bei ihrem Freund melden, wenn ich in Brüssel ankomme. Er würde sich sicher freuen, mein Gastgeber zu sein. Und so lernte ich Tamas kennen. Doch dazwischen sollten noch 8 Tage vergehen, in denen ich auch wieder einige Begegnungen hatte.

Auf dem armseligsten Campingplatz bisher, den ich an jenem Tag aufgesucht habe, als sich Doras und meine Wege trennten, mit schäbigen WCs und ebensolchen Duschen, ohne erkennbare Rezeption, voll mit Wohnmobilen, die dort schon Ewigkeiten zugebracht zu haben schienen, stand gegenüber meines Zeltplatzes ein alter Wohnwagen. Aus der zur Hälfte offenen Tür (untere Hälfte geschlossen, obere Hälfte offen) ragten zwei Hundeköpfe. Einer gehörte einer riesigen Deutschen Dogge, der andere einem sehr viel kleineren Hund, wohl ein Parson Terrier. Und beide „wohnten“ gemeinsam mit einem „älteren“ Herrn in dem Wohnwagen.
Kurze Zeit nachdem ich mein Zelt aufgebaut hatte und es mir gerade darin gemütlich machen wollte, war „Gassi-Zeit“. Der Herr leinte seine Hunde an, stieg aus dem Wohnwagen und machte sich in Richtung Campingplatz-Ausgang auf dem Weg. Ich hielt ihn noch kurz auf und kam mit ihm ins Gespräch. Er redete nur kurz mit mir und meinte, seine Hunde „müssten jetzt mal“, aber er kam zurück und wir unterhielten uns noch ausgiebiger. Er erzählte mir, dass er einmal reich gewesen war. Er hätte ein großes Unternehmen gehabt, hat allen seinen sechs Kindern eine gute Ausbildung und zum „Abi“ ein Auto finanziert, doch als seine Ehe zerbrochen ist, wollte er von allem nichts mehr wissen. Er hat alles verkauft und wohne jetzt hier, nur wenige Kilometer südlich von Frankfurt auf dem Campingplatz. Und dann sagte er: „Was braucht man schon zum Leben? Wenn Sie so reisen mit dem Fahrrad, den paar Taschen und dem Zelt – was brauchen Sie zum Leben?“. Ich sagte, „Naja, man freut sich eben über die einfachen Dinge, ein warmes Essen, ein warmes Bett, eine Dusche…“. „Eben“, antwortete er, „Ich brauch’ nicht mehr als das hier.“ Dann unterhielten wir uns noch ein wenig über Hunde, aber seine eindringliche Frage behielt ich in Erinnerung.

Irgendwo, war es vorher oder nachher gewesen, das weiß ich nicht mehr, hielt ich mal an, um meine Einkäufe beim „Edeka“ zu machen. So heißt in Deutschland eine Supermarktkette. Nachdem ich meine Brötchen, Käse und Tomaten gekauft habe, nahm ich draußen an ein paar aufgestellten Kaffehaustischen platz, die nicht weiter bedient wurden, um meine „Jause“ zu essen. Ich hatte dort noch nicht lange gesessen, als eine Frau neben mir stehen blieb. Sie stellte die üblichen Fragen, woher ich käme und wohin ich führe und erzählte dann von ihren eigenen Reisen. Wie sie, ebenfalls mit dem Fahrrad, Schottland bereist hatte, als sie noch jünger war. Sie sagte „aus dieser Zeit stammen meine schönsten Erinnerungen“. Danach schwärmte sie noch von anderen Reisen und erzählte, dass ihre Tochter mit deren Hund vor wohl nicht allzu langer Zeit eine Woche „Urlaub“ in Finnland gemacht hatte, wo sie in einem komplett menschenleeren Gebiet eine Woche gewandert wäre. Dabei schüttelte sie den Kopf, als würde sie sagen wollen, das hätte ihr dann doch Sorgen bereitet, das müsste ja wohl nicht sein. Aber ein bisschen stolz war sie schon auf die Tochter. Aus ihren Aufzählungen konnte ich erkennen, dass sie ebenfalls schon einiges von der Welt gesehen hatte. Sie wirkte sehr zufrieden. In dem Moment fragte ich mich, ob wohl die Deutschen mehr mit dem Fahrrad verreisen, als andere, oder ob das jetzt nur Zufall ist, weil mich eben als Fahrrad Fahrerin mehr die Leute ansprechen, die selbst Fahrrad fahren.

In Aachen habe ich bei einem Herrn gewohnt, er war wohl um die 60, den mir meine Gastgeberin aus Nürnberg vermittelt hat – er ist ihr Schwager. Auch er hat den Großteil der Welt bereist, die Länder der ehemaligen UDSSR, Asien, Japan, Australien, Neuseeland, Europa sowieso – ich habe mir gar nicht alles gemerkt. Oft reist er – manchmal gemeinsam mit seiner Frau – Monate lang am Stück. Das kann er machen, weil er alle zwei Jahre ein Sabbatical Jahr nimmt. Er beantragt die Sabbaticals seitdem er erfahren hat, dass das nun auch in seinem Beruf als Richter möglich ist. Seine „Sammlung“ von Karten und Reiseführern ist dementsprechend beeindruckend, wie ich „im Vorbeigehen“ bemerkt habe. Er weiß natürlich auch einiges zu erzählen. Das war sehr unterhaltend und interessant. Eindrucksvoll waren seine Schilderungen von der Reise entlang der Seidenstraße und der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn. Da kann man neidisch werden. Er hat außerdem auch noch früh angefangen – zum ersten Mal ist er mit 15 per Anhalter quer durch Europa (ich glaube von irgendwo in Bayern bis nach Paris) gereist. Er meinte, seine Mutter wurde blaß, als er eröffnet hat, er wolle jetzt alleine weiterreisen – das war auf der Rückfahrt von einem gemeinsamen Familienurlaub. Was für ein Mut! Er hat mir schließlich auch noch mehr Mut zugesprochen und meinte: Mach deine Reise – sie wird eines der tollsten Dinge, die du je gemacht hast. Du wirst immer dafür dankbar sein.

Und schließlich Brüssel. Tamas, Doras Freund, ist ebenfalls, wie Dora, circa in meinem Alter. Wie so viele Leute in unserer Generation stellt er sich die selben Fragen: Macht Geld glücklich? Wenn ja, wie stellt man es an, dass es glücklich macht? Was soll man mit seinem Geld machen? Er ist hier, in Brüssel, weil er eine Stelle hat, wo er ungewöhnlich viel Geld verdient. Noch ein Jahr, dann hat er genug Geld gespart. Genug wofür? Das weiß er selbst noch nicht genau. Jedenfalls eine größere Summe. Er ist in dieser Situation nicht alleine. Viele seine Kollegen, wenn nicht alle, machen den Job hauptsächlich, oder nur des Geldes wegen. Sie haben kaum Freizeit, nehmen am Leben hier in Brüssel kaum Teil, sind aus ganz Europa und fahren dementsprechend, wenn sie ein bisschen mehr Freizeit haben, zurück zu ihren Familien, ihren Lieben. Sie sind hier in Brüssel meistens nicht wirklich glücklich. Nur damit, dass sie gut verdienen, aber sonst gibt es nicht viel, außer der Arbeit und einem After-Work-Bier von Zeit zu Zeit. Was macht ein erfülltes Leben aus? Welche Rolle spielt dabei der Job und das Geld? Darüber haben wir uns viel unterhalten. Ich habe auch nicht wirklich die Antworten. Auf eine Sache konnten wir uns aber schnell einigen: Man kann erst seine Schlüsse ziehen, wenn man es selbst probiert und erlebt hat.

In meinen bisherigen Gesprächen, egal mit wem und auf welcher Ebene, kann ich trotzdem immer wieder feststellen: Es dreht sich immer nur um eins: Was macht glücklich? Wie lebe ich ein erfülltes Leben? Selbst die Leute, die es so nicht ansprechen: Wenn man die Dinge herunter bricht, kommt man meist wieder darauf…

Im Übrigen war Brüssel kalt und verregnet. Es hat auch seine schönen Ecken, auch wenn die Leute sagen, Belgier selbst wären keine mehr in der Stadt… Aber das ist eine andere Geschichte.