Ungewollter Aufenthalt in Mainz

So lange die Sonne scheint, ist alles einfach, vielleicht nicht einfach, aber es ist ok und die meiste Zeit leicht zu ertragen, sogar wenn es anstrengend ist. „Summertime and the living is easy.“ Doch heute, als ich Frankfurt verließ, regnete es. Ich legte Regenjacke und Regenhose an und dachte, „vom Regen kann ich mich nicht aufhalten lassen, da komme ich ja nie irgendwo hin“. Und so fuhr ich. Nach den ersten paar Kilometern war ich verärgert, denn es hörte nicht auf. Dann fuhr ich weiter, ich war noch bei der Post, war dann noch kurz Verpflegung einkaufen. Es regnete immer noch und es wurde stärker. Als ich einen kleinen Ort gleich nach Frankfurt verließ, zweifelte ich schon, „hätte ich wirklich weiterfahren sollen“? Ich begann auch noch leicht zu frieren und war mir nicht sicher, ob die Nässe schon durch meine Regensachen durchkam, oder ob ich einfach nur die Kälte des Wassers durchspürte. Bei einer kleinen Überdachung, einem Pavillon gleich, mitten im Nirgendwo hielt ich an um einen Pullover unter der Jacke anzuziehen. Ich stellte fest, dass ich noch alles trocken war und nachdem ich den Pullover angezogen hatte, fühlte ich mich wohl.