Rayo lebt sich ein

Version 2

Rayo’s Sicht

Ich habe mich schlussendlich mit meiner Situation und meinem neuen Alltag arrangiert und genieße das Leben mit Leonie. Nach meinen allmorgendlichen Kontrollrunden im Garten, stehe ich um Punkt 09:00 angezogen vor der Wohnungstür bereit und fiepe weil ich ins Büro gehen will. Leonie wieselt manchmal noch konfus herum während ich schon längst gehen will. Im Büro slide ich mit Leonie zu Beginn erst mal quer durchs Büro über den glatten Boden und sie lacht ganz laut, was mich sehr freut, ich slide nur deshalb mit ihr mit weil ich es so mag dass sie sich so freut.

Während mein Ersatzfrauerl reglos auf ihrem Sessel sitzt und immer in die selbe Richtung schaut, schlafe ich in Ruhe und träume von Marta. Ob es ihr gut geht? Ob sie wohl wiederkommt? Ob sie mich vermisst?

Um Punkt 18:00 fange ich an meinen Kopf unter Leonies Arm zu schieben und diesen vom Tisch und dem kleinen weißen Ding darauf zu lösen, weil ich nach Hause will. Meistens gehen wir dann auch. Wieder zu Hause dreh ich wilde Runden im Garten und der Hundezone, das macht mir Riesenspaß. Wenn es kühler und dunkel ist oder Leonie später abends nach Hause kommt gehen wir noch einmal auf Streife um die Nachbarschaft zu kontrollieren. Danach kann ich beruhigt tief und fest schlafen bis zum nächsten Tag.

© by Leonie

Frankfurt am Main

IMG_20160801_165445869Ich war bisher noch nie in einem Waschsalon, damit ist Frankfurt in dieser Hinsicht mein erstes Mal. Was soll man sonst in Frankfurt machen? Ich habe die Skyline gesehen, die Altstadt schnell besichtigt, ja ein, zwei Plätze sind ganz schön, aber nach mehr verlangt es mich nicht in Frankfurt. Hingegen ist meine komplette Kleidung dringend waschbedürftig. Ein T-Shirt, das ich mit der Hand gewaschen habe hat nach dem Trocknen noch immer die selben Schmutzflecken und all meine Radkleidung ist schweißdurchtränkt, getrocknet und wieder und wieder schweißdurchtränkt.